| auf den Seiten der Politischen Werkstatt. Neben aktuellen und regelmäßigen Terminen finden sich hier aktuelle und ältere Ausgaben unserer Zeitungen und Texte . Des weiteren sind hier Informationen über geplante und gewesene Ausstellungen und Kampagnen zu erhalten. Wer fragen und Anregungen oder Interesse an einer Mitarbeit hat kann sich hier melden. |
POLITISCHE WERKSTATT in der "Alten Molkerei"
Das neu entstehende selbstverwaltete Zentrum Alte Molkerei eröffnet ganz neue Perspektiven für die Arbeit der POLITISCHEN WERKSTATT. Ihre bisherige Tätigkeit war in den vergangenen Jahren sehr stark eingeschränkt durch den Mangel an öffentlichen Räumen. Das bedeutet hier, dass die Arbeitsweise dieser Gruppe noch mehr als für andere linke politische Basisgruppen auf Räumlichkeiten angewiesen ist, weil die politische Tätigkeit konzeptionell auf quasi künstlerische Entfaltung basiert. Nicht nur die von ihr traditionell durchgeführten multimedialen Veranstaltungen, welche Ausstellung, Lesung, Film, Theater usw. integrierten, waren bisher auf die Großzügigkeit von Veranstaltungsorten, wie z.B. dem Kling Klang, angewiesen. Aber kommerzielle Einrichtungen sind notwendig in den Möglichkeiten begrenzt, sodass z.B. Ausstellungen nur in sehr kurzen Zeitabschnitten stattfinden können. Das ist problematisch, da das Interesse zumeist zum Ende des kurzen Zeitabschnitts gerade erst richtig beginnt. Auch andere Veranstaltungen sind dort nur mit sehr begrenzter Öffentlichkeit oder gar nicht möglich, weil die POLITISCHE WERKSTATT sich nicht wirklich fest etablieren kann, sondern immer nur Gast bleiben muss. In den neuen Räumlichkeiten eröffnen sich mittel bis langfristig bessere Möglichkeiten kleinere Veranstaltungen wie Referat, Film, Theater oder einzelne Ausstellungen in häufigerer Folge durchzuführen. Außerdem würden Räume angeboten, in die die POLITISCHE WERKSTATT als NutzerInnengruppe eingebunden wäre, zur kontinuierlichen kreativen Entfaltung, durch Vorhanden sein von Material und Werkzeugen. Konzert, Theater, Fotografie, Video, Siebdruck usw. könnten in Projektgruppen betrieben werden. Auch die Zeitungsprojekte (WERKSTATT FORUM, bad times) könnten eine echte regelmäßige Redaktionstätigkeit mit offener Beteiligung ermöglichen. Nicht unwichtig ist natürlich die politische Mobilisierung und Diskussion und eine engere Zusammenarbeit mit anderen politischen und kulturellen Gruppen, und daran anschließend der Lesekreis oder die Entstehung anderer Lesekreise.
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