Work in Progress

 

Die Ausstellung "Work in Progress" fand vom 26.09. - 30.09. 2005 im Kling Klang in Wilhelmshaven statt.
Unten seht ihr den Vorstellungstext, weitere Texte und Bilder gibt es hier.

Eine Kampagne stellt sich vor

 

Work“, Arbeit, ist in unserer Gesellschaftsform eine angesehene Tätigkeit. Jeder will sie und jeder der keine hat, wird auch heute noch skeptisch beäugt und aus der vermeintlich bestehenden Gemeinschaft ausgeschlossen.
Arbeit scheint aufgrund dessen in der kapitalistischen Gesellschaftsstruktur viel mehr zu sein, als reiner Lebensunterhalt. Arbeit hat einen „gesellschaftlichen Wert“, sie ist eine Art Status.
Durch die industrielle Revolution, durch die Entwicklung der Dampfmaschine, kam es zu einer Umformung der bis dahin gängigen Produktion. Es konnte mehr und schneller produziert werden. Dieser Prozess der Produktionsverbesserung bezüglich schneller quantitativer Produktion, ist auch heute noch gängig (Rationalisierung).
Allerdings ist die Produktion unabhängig vom Bedarf, dieser scheint nur im Begriff „Nachfrage“ enthalten zu sein. Man sollte nicht außer Acht lassen, dass die Produktion das Ziel des Warenabsatzes und den daraus folgenden Gewinn verfolgt.
Work“, Arbeit, ist in unserer Gesellschaftsform eine angesehene Tätigkeit. Jeder will sie und jeder der keine hat, wird auch heute noch skeptisch beäugt und aus der vermeintlich bestehenden Gemeinschaft ausgeschlossen.
Arbeit scheint aufgrund dessen in der kapitalistischen Gesellschaftsstruktur viel mehr zu sein, als reiner Lebensunterhalt. Arbeit hat einen „gesellschaftlichen Wert“, sie ist eine Art Status.
Durch die industrielle Revolution, durch die Entwicklung der Dampfmaschine, kam es zu einer Umformung der bis dahin gängigen Produktion. Es konnte mehr und schneller produziert werden. Dieser Prozess der Produktionsverbesserung bezüglich schneller quantitativer Produktion, ist auch heute noch gängig (Rationalisierung).
Allerdings ist die Produktion unabhängig vom Bedarf, dieser scheint nur im Begriff „Nachfrage“ enthalten zu sein. Man sollte nicht außer Acht lassen, dass die Produktion das Ziel des Warenabsatzes und den daraus folgenden Gewinn verfolgt.

Um Gewinn zu erzielen ist unter anderem von Nöten, dass die Produktionskosten (also auch Löhne) niedrig gehalten werden. Dies geschieht unter anderem durch Rationalisierung und es werden weniger Arbeiter zur Produktion benötigt. Zwar ist die Entlastung der Arbeiter durch Maschinen erst einmal nichts schlimmes, da ja so auch Körper geschont werden, allerdings findet im Kapitalismus dies nicht zum Wohlwollen der Arbeiter statt, sondern letztendlich zur Senkung der Lohnkosten somit auch wieder zur Steigerung des Gewinns.
Ebenfalls lässt man die Löhne an und für sich auch sinken, sei es versteckt durch Mehrarbeit bei gleichem Lohn, oder durch Verlagerung der Produktion in Billiglohn-Länder, die allerdings nicht aufgrund von Wohlstand, sondern eher im Gegenteil, durch Armut diese Niedriglöhne ermöglichen. Die gleiche Arbeitskraft wird also mit weniger Lohn bezahlt, ist aber trotzdem an und für sich gesehen nicht weniger wert.

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